Männer sind bis auf Weiteres selbstverständlich mitgemeint

Erst gestern bemerkte mein geschätzter Journalistenkollege Daniel Schönwitz in seinem Blog, dass das Gendern, also das geschlechtsneutrale Formulieren, allzu leicht dazu führe, dass man passiv wird. Nicht passiv im Sinne von passiv-in-der-Sonne-liegen, sondern passiv durch die Verwendung von Passiv-Konstruktionen. Ich gab ihm sofort Recht. Gendern ist Mist. Und mir reicht’s damit! Ab sofort werde ich… (weiterlesen)

Teile und herrsche – Sprachtipps für Juristen

Im heutigen Sprachtipp für JuristInnen geht es um die Methode, lange Sätze zu kürzen und verständlicher zu machen. Liebe JuristInnen, wie wäre es, wenn Sie ab und zu an die armen Menschen dächten, deren Muttersprache deutsch oder französisch, aber nicht juristisch ist? Folgenden Satz musste eine Dolmetscherin übersetzen und bekam prompt Kopfweh: Satzbeispiel “Soweit der… (weiterlesen)

“Schreibe wie du sprichst” – Sprachtipps für Juristen

Im heutigen Sprachtipp für JuristInnen geht es um die Frage, welche Vorteile die mündliche Ausdrucksweise hat. “Schreibe, wie du sprichst!“ Sagt Ludwig Reiners, der Stilkritiker. Sich beim Schreiben an der mündlichen Ausdrucksweise zu orientieren, empfehlen auch Wolf Schneider oder Helmut Schmidts Redenschreiber Thilo von Trotha. Der Grund dafür dürfte sein, wie Ludwig Reiners mutmaßt, dass… (weiterlesen)

Herr Minister, eine Dissertation ist keine Patchworkdecke!

Betreff: Kein Klartext. Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenbergs Dissertation unter Plagiatsverdacht Seit Mittwoch Morgen plagt den allseits beliebten Verteidigungsminister Theodor zu Guttenberg eine Sorge mehr: Seine 2009 veröffentlichte Dissertation “Verfassung und Verfassungsvertrag: Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU” enthält mehrere Textpassagen aus fremden Texten, die aber nicht ordnungsgemäß als solche gekennzeichnet wurden. Noch lässt… (weiterlesen)

Klartext in gefühlvoller Ummantelung: Die Glosse

Wer jemanden liebt oder bewundert, stellt sich gerne vor, dass aus demjenigen mal “was ganz Großes” wird. Bei mir ist das mein Berufsnetzwerk “Texttreff” und seine Mitglieder, die “Textinen”, die ich beruflich und privat liebe und schätze. Der Text ist eine Glosse und mein Wettbewerbsbeitrag zum Texttreff-Schreibwettbewerb 2010. Entstanden in einer sentimentalen Nachtschicht, hat die… (weiterlesen)