Archiv für Februar 2011

Mit Lügen in den Abgrund: Ist Minister Guttenberg der neue Jan Ullrich?

Je länger die Affaire Guttenberg andauert, desto mehr erinnert sie mich an die Zeit, als dem gesamtdeutschen Radsport-Liebling Jan Ullrich Doping nachgewiesen wurde. 2005, 2006: Dem deutschen Lieblingssportler Nr. 1, Jan Ullrich, wird Doping vorgeworfen, er streitet alle Vorwürfe als abstrus ab, die Beweise häufen sich, der Radprofi räumt widerwillig punktuelles Fehlverhalten ein, von Einsicht… (weiterlesen)

Übersicht Artikelreihe: Sachbuch als Mittel des Persönlichkeitsmarketings – Das Exposé

Ein selbst geschriebenes Sachbuch weist seinen Autor oder seine Autorin als Experten für ein bestimmtes Thema aus und ist ein hervorragendes Werkzeug, diese Person oder deren Unternehmen zu vermarkten. Leider ist die Idee nicht neu und die Verlage werden überschwemmt mit unverlangten und oft unbrauchbaren Vorschlägen und Manuskripten. Der einzige Weg, aus der Masse herauszustechen… (weiterlesen)

Exposé – Teil 6: Die Leseprobe – ein Pröbchen Ihres Könnens

Wenn Sie die Kapitelübersicht fertig haben, kommt die Leseprobe. Hier können und dürfen Sie zeigen, dass Sie formulieren können und dem Lektor einen Vorgeschmack auf das Buch geben. Sie müssen nicht das erste Kapitel als Leselprobeo abliefern. Wenn Sie einen Teil des Buches schon vorliegen haben, können Sie auch den nehmen. Das ist in Ordnung.… (weiterlesen)

Exposé Teil 5: Inhalt und Kapitelübersicht

Wenn der Lektor Ihres Buchverlages bis zum Alleinstellungsmerkmal gelesen hat und ihn das Geschriebene überzeugt hat, können Sie ihm den nächsten Schritt zumuten:  nämlich die Inhaltszusammenfassung. Hier bekommt der Lektor mehr als nur einen Appetithappen, er erfährt in Kurzform, mit welchen Informationen der Autor sein in der Buch-Idee gegebenes Versprechen einlöst. Wieder gilt: Je kürzer,… (weiterlesen)

Exposé Teil 4: Marktanalyse – Was schreibt die Konkurrenz?

Jährlich werfen die Verlag an die 90.000 Neuerscheinungen auf den deutschen Buchmarkt. Um einem Verlag klar zu machen, warum ausgerechnet Ihr Buch dazugehören sollte, müssen Sie ihm eine gute Argumente liefern. Sie sichten also, was Ihre Konkurrenz an Vergleichbarem herausgebracht hat. Hat Ihr Lieblingsverlag gerade einen Presseratgeber für Anwälte publiziert, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass… (weiterlesen)

Exposé Teil 3: Verkaufsargumente für den Verlag: Konzeptionelle Gedanken

Wenn Sie die Buch-Idee glücklich zu Papier gebracht haben, sollten Sie Ihr Projekt etwas genauer einordnen. Schließlich will ihr Verlag wissen, womit er es zu tun bekommt. In die konzeptionellen Gedanken gehören: Das Genre, die Zielgruppe, der Nutzwert für den Leser, bei einem Ratgeber wichtig: das Konzept der Wissensvermittlung, der Umfang, Fertigstellung und die Buchvermarktung.

Exposé Teil 2: Arbeitstitel und Buch-Idee

Am Anfang des Buchprojekts steht die Suche nach der Buch-Idee. „Buch-Idee, was ist daran kompliziert?“, fragen Sie. „Ich wollte schon immer ein Kinder- und Jugendbuch schreiben”. Das Vorhaben ist gut und schön, aber als Buch-Idee noch nicht ausreichend präzisiert. Kinder- und Jugendbücher gibt es wie Sand am Meer, was genau kommt in Ihrer Geschichte vor?
Die Buch-Idee umreißt ein bis zwei Sätzen, was das Buch enthält und was es einzigartig macht.

Exposé Teil 1: Warum ist ein Exposé nötig?

Sachbuch als Mittel der Persönlichkeitsvermarktung

Ein Buch ist eine schöne Sache! Nichts schmückt so sehr wie ein selbst geschriebenes Buch, das für Hinz und Kunz erkennbar macht, dass jemand Experte auf seinem Fachgebiet: zum Beispiel ‘Büro-Kamasutra’, ‘Terrorbekämpfung’, ‘Social Media in der Stillgruppe’, ‘Schleichwege zum inneren Kind’, ‘Markenrecht im Wandel der Gezeiten’ oder womöglich ‘Klartext für Anwälte’. Ein Buch bringt Renommée, Kunden, Aufträge und am Ende dicke Kohle. Auch für Anwälte ist das populäre Sach- oder Ratgeberbuch neben dem schon lange üblichen Fachbuch ein immer beliebteres Mittel der Kanzleikommunikation.

Herr Minister, eine Dissertation ist keine Patchworkdecke!

Betreff: Kein Klartext. Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenbergs Dissertation unter Plagiatsverdacht Seit Mittwoch Morgen plagt den allseits beliebten Verteidigungsminister Theodor zu Guttenberg eine Sorge mehr: Seine 2009 veröffentlichte Dissertation “Verfassung und Verfassungsvertrag: Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU” enthält mehrere Textpassagen aus fremden Texten, die aber nicht ordnungsgemäß als solche gekennzeichnet wurden. Noch lässt… (weiterlesen)

Kanzleikommunikation – Marketing mit Büchern – Buchexposé

Mit dem Exposé überzeugt Ihre Buch-Idee einen Verlag Liebe Leserin, lieber Leser, in unserer Serie “Making of Klartext-für-Anwälte” kommen wir heute zum Exposé. Schon mal erwogen, selber ein Buch zu schreiben? Dann brauchen Sie ein Exposé. Ein Exposé ist das Bewerbungsschreiben Ihres Buches, das einen Verlag überzeugen will es zu verlegen. Im Gegensatz zu früher… (weiterlesen)

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